Teezeit mit den Lieben Sieben

Spiel Geschirr: Die lieben Sieben

Die Spiegelburg- Coppenrath Verlag  – 22,95 €

Das Spiel- Geschirr die Lieben Sieben wird in einer ansprechenden Geschenkverpackung präsentiert. Alle Teile sind durch den durchsichtigen Deckel gut erkennbar. Das Set besteht aus 4 Tassen, 4 Tellern und einer Kanne mit Deckel. Die Lieben Sieben sind jeweils einzeln auf Tassen und Tellern abgebildet. Ida die Maus, Bruno der Bär, Ole der Frosch und Bella das Schwein verzieren jeweils eine Tasse. Emma das Zebra, Lotte die Ente, Henri der Hund und Bruno der Bär sind auf den Tellern abgebildet. Alle sieben Freunde vereinen sich auf der Kanne. Das Spiel-Geschirr ist farblich ansprechend und freundlich gestaltet. Als Material wurde Metall gewählt. Die Verarbeitung ist gut und es sind keine scharfen Kanten zu finden. Leider sitzt ist der Deckel der Kanne etwas zu fest. Dies hat andererseits den Vorteil, dass der Deckel beim Ausgießen nicht herunterfällt. Auf der Rückseite der Geschenkverpackung befinden sich einige Abbildungen von Keksen zum Ausschneiden. Diese „Papp-Gebäckstücke“ sind bei Rollenspielen gut einsetzbar und regen dazu an, sich noch weitere Leckereien selbst zu gestalten.

Das Metall-Geschirr macht einen robusten Eindruck. Beim Herunterfallen entstehen keine Dellen.

Das Set mit 10 Teilen, lädt Kinder ab 3 Jahren zu Rollenspielen ein. Rollenspiele ermöglichen Kindern die Auseinandersetzung mit der Welt der Erwachsenen. So tun als ob und imitieren was die Großen tun, hilft die Handlungen der Eltern zu verstehen. Hinzu kommt, dass Rollenspiele Kindern ermöglichen verschiedene Rollen auszuprobieren. Mal so wie Mutter und Vater den Anderen den Tee einschenken und ein anderes Mal sich wie ein Baby füttern lassen, oder vielleicht wie die Katze etwas vom Teller lecken.  Ob nun die Kuscheltiere Frühstücken oder Geburtstag feiern oder die Kinder selbst etwas trinken möchten, das Geschirr ist vielseitig verwendbar und lebensmittelecht. Dass die Tassen und Teller mit der Hand abgewaschen werden sollten, empfinde ich nicht als Nachteil. Vielmehr entsteht ein zusätzlicher Spielwert, wenn Kinder das eigene Geschirr abwaschen dürfen. Meist dürfte dies sowieso nicht erforderlich sein, den Wasser oder Tee verursachen kaum größere Verschmutzungen.

Die lieben Sieben sind vielen Kindern und Familien durch andere Produkte bekannt. So entsteht ein Wiedererkennungseffekt und die Abbildungen regen zum Geschichten erzählen an.

Ein schönes Geschenk, auch für Geschwisterkinder zum miteinander spielen.

 

Rätselhafte Vorgänge – oder Timeas Mutter ist fuchsteufelswild

Timea und ihre Mutter Leonie von Falkenstein in „Rikeswunderkiste“

Leonie von Falkenstein ist eine selbstbewusste junge Frau. Sie liebt es sich außergewöhnlich zu kleiden und arbeitet als freie Künstlerin. Mal malt sie, manchmal näht sie Kleidung und ein anderes Mal spielt sie Theater. Sie genießt das Leben und hat in der Stadt am Marktplatz ein offenes Atelier. Die Menschen können kommen und gehen. Sie beteiligen sich an den Kunstwerken oder schauen nur. Manche möchten auch etwas kaufen oder haben einen Wunsch für ein bestimmtes Kunstwerk. Leonie macht es möglich. Sie ist immer gut gelaunt und singt und tanzt bei der Arbeit. Timea kann immer, wenn sie möchte zu ihrer Mutter ins Atelier kommen. Doch oft sind dort sehr viele Menschen und Timea zieht es vor, zu Hause mit ihrem Vater Aramis zu lesen, Spiele zu spielen oder Pläne für den nächsten Urlaub zu schmieden.

Über die Familie Leonies ist wenig bekannt. Ihre Eltern leben in Amerika und Timea hat sie bis heute nicht kennengelernt. Leonie von Falkenstein hat allerdings einen Bruder, Friedhelm von Falkenstein. Timea nennt ihn nur Fridu. Er lebt am Waldrand in einem Baumhaus und ist der beste Freund von Timeas Großvater Hokupo. Leonie von Falkenstein mag ihren Bruder sehr gerne, aber es gefällt ihr nicht, wenn Timea ihn besuchen will. Sie sagt dann oft „Bestimmt ist Fridu nicht zu Hause, wir schreiben ihm einen Brief und laden ihn Samstag zum Essen ein“.  Timea findet das ärgerlich, sie möchte viel, viel lieber zu Fridu und ihn in seinem Baumhaus besuchen. Einmal, ein einziges Mal war sie mit ihrem Vater dort und tatsächlich war wie ein Wunder, gerade an diesem Tag auch Timeas Großvater Hopuko zu Besuch. Es war ein lustiger Tag und es gab die tollsten Sachen zu essen, riesige bunte Torten, Limonade und Eis, Schokolade in allen Farben und Geschmacksrichtungen und riesenlange Spagetti. Timea konnte nicht verstehen, wo die Leckereien immer herkamen. Anfangs sah es so aus, als hätte Fridu kaum etwas zu Hause, doch plötzlich war alles da, wie von Zauberhand. Timea staunte, aber fragte nicht näher nach. Später als sie nach Hause gingen, sagte ihr Vater zu ihr. „Timea, es ist besser wir sagen deiner Mutter nichts von den Leckereien und Hopuko“. Da Timea jedoch eindeutig zu viel gegessene hatte, ließ sich die Sache nicht verheimlichen. Leonie von Falkenstein war so unglaublich wütend, so hatte Timea ihre Mutter noch nie erlebt. Timea hörte, wie ihr Vater Aramis zu ihrer Mutter Leonie sagte „Timea ist alt genug, wir müssen ihr die Wahrheit sagen“.  Leonie von Falkenstein entgegnete nur „Mhh, ich denke darüber nach“. Dann war das Gespräch beendet. Timea versuchte in den Tagen darauf etwas Näheres von ihren Eltern zu erfahren, doch es gab keine Antworten. Nicht mal ein „Mhh“.

Was hat das zu bedeuten?

Es gibt Erklärungen, verständliche, wunderbare, zauberhafte und äußerst merkwürdige.

Doch davon ein anders Mal. Vorläufig geht Timeas Alltag seinen gewohnten Gang. Doch es liegt Spannung in der Luft und Timea überlegt einen heimlichen Besuch bei Fridu.  Eigentlich möchte sie ihren Großvater Hopuko sprechen, doch Timea weiß nicht, wo er wohnt und wie sie Kontakt zu ihm aufnehmen kann.

 

Timea, außergewöhnlich und liebenswert

 

Timea, ist meine Lieblings –  Handpuppe, ich habe sie im Rahmen einer Fortbildung

(Frankfurter Institut für Gestaltung und Kommunikation), selbst geschaffen.

Das eigentlich spannende an ihr war und ist der Schaffensprozess. Ihre Persönlichkeit hat sich quasi unter meinen Händen entwickelt.

Weiterlesen

Wie von Zauberhand

Es begann im letzten Jahr. Gesundheitlich ging es mir nicht besonders gut und so habe ich nach einer Ablenkung gesucht. Kreativ sein und mich mit Inhalten auseinandersetzen, das war das Ziel. Die Idee lag auf der Hand, schreiben …………….. . Aber was ? Geschichten habe ich viele in meinem Kopf und meine selbstgebauten Handpuppen – darüber schreibe ich ein anderes Mal – versuchten mich zu locken.

Doch meine Gesundheit fuhr nur noch Achterbahn und meine Kreativität bockte.

So begann ich Bilderbuch Rezensionen zu schreiben und später auch Fachbuch Rezensionen.

Wie von Zauberhand stellte sich Freude und Begeisterung ein.