Der Hase Bill – Dekorieren, Schenken und Spielen

Alles für mein Osternest    Hase Bill

Die Spiegelburg        Coppenrath Verlag

14.95 Euro

Noch ist es eisig kalt, aber der Frühling wird bald kommen und an unsere Türen klopfen. Alle fiebern der Zeit entgegen, in der die Natur erwacht. Kleine Zeichen deuten bereits darauf hin und die ersten Schneeglöckchen habe ich schon entdeckt.

Auch, wenn es draußen noch ungemütlich ist, die Sonne nimmt an Kraft zu und scheint in unsere Wohnungen. Es beginnt die Zeit, in der gerne etwas bunter und fröhlicher dekoriert wird, besonders wenn kleine Kinder in Haus leben.  Der Hase Bill ist hier wunderbar geeignet. Er lässt sich hinsetzen oder in ein Körbchen legen. Vielleicht auf einem kleinen Tisch in Reichweite der Kinder, umgeben von einem grünen Tuch.  Der Hase Bill eignet sich aber auch wunderbar zum Spielen und Kuscheln, er ist ca. 35 cm groß und aus robustem Baumwollstoff gefertigt. Die Augen sind so befestigst, dass sie sich nicht lösen. Das Spielzeug ist getestet nach Vorgaben der Europäischen Spielzeugnorm EN 71-1 und EB 71-3. Diese strengen Normen definieren international anerkannte Anforderungen, Grenzwerte und Sicherheitseinschätzungen, die sich auf alle verarbeiteten Bestandteile und Rohmaterialien beziehen.

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Charmant und mystisch

 

Puppenspiel spricht kleine und große Kinder an. Die Handpuppen erscheinen mal charmant, mal mystisch und spiegeln die Gefühle der Spieler wieder. Es ist ein großes Vergnügen gemeinsam mit Kindern zu spielen ohne eine feste Geschichte zu verfolgen. Das was sich dann entwickelt, ist ein wahrer Schatz.

Ein Erlebnis dazu. Wir spielen zu zweit, ein Kind, ein Erwachsener. Die Geschichte ist eigentlich klar, der Zauberer möchte ein Mädchen (meine geliebte Timea) in einen Hund verzaubern, doch einen Hund als Handspielpuppe haben wir nicht, was tun? Während ich noch überlege zaubert mein Mitspieler schon fleißig und es werden verschiedene Zaubersprüche und Figuren erschaffen. Vom Räuber, zum Drachen und so weiter, schließlich haben wir ein Känguru. Nanu, jetzt nimmt das Spiel einen ganz neuen Verlauf. Wir lachen viel und bekommen Spaß am Erfinden von Figuren und Handlungen.

Das Spiel mit Handpuppen ist einfach wunderbar und ich kann es nur jedem empfehlen, ob Klein oder Groß.

Keine Handpuppe? Das zählt nicht. Es genügt ein Taschentuch mit Knoten, ein Kochlöffel, eine bemalte Schachtel, ein Kissen oder vielleicht die Hände. Aufprobieren lohnt sich.

Viel Spaß!

Teezeit mit den Lieben Sieben

Spiel Geschirr: Die lieben Sieben

Die Spiegelburg- Coppenrath Verlag  – 22,95 €

Das Spiel- Geschirr die Lieben Sieben wird in einer ansprechenden Geschenkverpackung präsentiert. Alle Teile sind durch den durchsichtigen Deckel gut erkennbar. Das Set besteht aus 4 Tassen, 4 Tellern und einer Kanne mit Deckel. Die Lieben Sieben sind jeweils einzeln auf Tassen und Tellern abgebildet. Ida die Maus, Bruno der Bär, Ole der Frosch und Bella das Schwein verzieren jeweils eine Tasse. Emma das Zebra, Lotte die Ente, Henri der Hund und Bruno der Bär sind auf den Tellern abgebildet. Alle sieben Freunde vereinen sich auf der Kanne. Das Spiel-Geschirr ist farblich ansprechend und freundlich gestaltet. Als Material wurde Metall gewählt. Die Verarbeitung ist gut und es sind keine scharfen Kanten zu finden. Leider sitzt ist der Deckel der Kanne etwas zu fest. Dies hat andererseits den Vorteil, dass der Deckel beim Ausgießen nicht herunterfällt. Auf der Rückseite der Geschenkverpackung befinden sich einige Abbildungen von Keksen zum Ausschneiden. Diese „Papp-Gebäckstücke“ sind bei Rollenspielen gut einsetzbar und regen dazu an, sich noch weitere Leckereien selbst zu gestalten.

Das Metall-Geschirr macht einen robusten Eindruck. Beim Herunterfallen entstehen keine Dellen.

Das Set mit 10 Teilen, lädt Kinder ab 3 Jahren zu Rollenspielen ein. Rollenspiele ermöglichen Kindern die Auseinandersetzung mit der Welt der Erwachsenen. So tun als ob und imitieren was die Großen tun, hilft die Handlungen der Eltern zu verstehen. Hinzu kommt, dass Rollenspiele Kindern ermöglichen verschiedene Rollen auszuprobieren. Mal so wie Mutter und Vater den Anderen den Tee einschenken und ein anderes Mal sich wie ein Baby füttern lassen, oder vielleicht wie die Katze etwas vom Teller lecken.  Ob nun die Kuscheltiere Frühstücken oder Geburtstag feiern oder die Kinder selbst etwas trinken möchten, das Geschirr ist vielseitig verwendbar und lebensmittelecht. Dass die Tassen und Teller mit der Hand abgewaschen werden sollten, empfinde ich nicht als Nachteil. Vielmehr entsteht ein zusätzlicher Spielwert, wenn Kinder das eigene Geschirr abwaschen dürfen. Meist dürfte dies sowieso nicht erforderlich sein, den Wasser oder Tee verursachen kaum größere Verschmutzungen.

Die lieben Sieben sind vielen Kindern und Familien durch andere Produkte bekannt. So entsteht ein Wiedererkennungseffekt und die Abbildungen regen zum Geschichten erzählen an.

Ein schönes Geschenk, auch für Geschwisterkinder zum miteinander spielen.

 

Mit Stempeln Bilder gestalten

Mein Stempel -Kreativbuch

Autorin: Fiona Watt

Illustratorin: Erika Harrison

Usborne Verlag

ISBN: 978-1-78232-662-5

12.95 €

Das 260 x 220 mm große Gestaltungsbuch hat an der rechten Seite eine durchsichtige Schachtel mit 6 Stempeln und sechs Stempelfarben (lila, rot, blau, orange, grün und gelb). Die sechs Stempel ermöglichen es, verschiedene geometrische Formen zu drucken (Kreis, Dreieck, Quadrat, Halbkreis, Tropfen und Ellipse).

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Kreativ sein und ein eigenes Buch gestalten

Mein Sticker -Kreativbuch

Autorin: Fiona Watt

Illustratorin: Erika Harrison

Usborne Verlag

ISBN: 978-1-78232-663-2

12.95 €

Das Kreativbuch mit 64 Seiten im Format 315 x 220 mm enthält ca. 1000 Sticker in verschiedenen Farben und Formen. Die Buchseiten sind alle so angelegt, dass sie thematische Impulse geben und gleichzeitig zum weiter gestalten einladen.

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Spiel-Mal- und Ratebuch

Mein erstes Spiel- Mal- und Ratebuch

Dinosaurier

Text: Rebecca Gilpin

Gestaltung und Illustrationen: Erica Harrison, Laurent Kling, Erica Sirotich, Fred Blunt, Mattia Creato, Adrien Siroy

Usborne Verlag

ISBN: 9781782326939

8.95 €

Auf 64 Seiten befinden sich Aufgaben zum Malen, Basteln und Mitmachen. Das Buch im Format 250 x 216 mm ist bunt gestaltet.

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Rätselhafte Vorgänge – oder Timeas Mutter ist fuchsteufelswild

Timea und ihre Mutter Leonie von Falkenstein in „Rikeswunderkiste“

Leonie von Falkenstein ist eine selbstbewusste junge Frau. Sie liebt es sich außergewöhnlich zu kleiden und arbeitet als freie Künstlerin. Mal malt sie, manchmal näht sie Kleidung und ein anderes Mal spielt sie Theater. Sie genießt das Leben und hat in der Stadt am Marktplatz ein offenes Atelier. Die Menschen können kommen und gehen. Sie beteiligen sich an den Kunstwerken oder schauen nur. Manche möchten auch etwas kaufen oder haben einen Wunsch für ein bestimmtes Kunstwerk. Leonie macht es möglich. Sie ist immer gut gelaunt und singt und tanzt bei der Arbeit. Timea kann immer, wenn sie möchte zu ihrer Mutter ins Atelier kommen. Doch oft sind dort sehr viele Menschen und Timea zieht es vor, zu Hause mit ihrem Vater Aramis zu lesen, Spiele zu spielen oder Pläne für den nächsten Urlaub zu schmieden.

Über die Familie Leonies ist wenig bekannt. Ihre Eltern leben in Amerika und Timea hat sie bis heute nicht kennengelernt. Leonie von Falkenstein hat allerdings einen Bruder, Friedhelm von Falkenstein. Timea nennt ihn nur Fridu. Er lebt am Waldrand in einem Baumhaus und ist der beste Freund von Timeas Großvater Hokupo. Leonie von Falkenstein mag ihren Bruder sehr gerne, aber es gefällt ihr nicht, wenn Timea ihn besuchen will. Sie sagt dann oft „Bestimmt ist Fridu nicht zu Hause, wir schreiben ihm einen Brief und laden ihn Samstag zum Essen ein“.  Timea findet das ärgerlich, sie möchte viel, viel lieber zu Fridu und ihn in seinem Baumhaus besuchen. Einmal, ein einziges Mal war sie mit ihrem Vater dort und tatsächlich war wie ein Wunder, gerade an diesem Tag auch Timeas Großvater Hopuko zu Besuch. Es war ein lustiger Tag und es gab die tollsten Sachen zu essen, riesige bunte Torten, Limonade und Eis, Schokolade in allen Farben und Geschmacksrichtungen und riesenlange Spagetti. Timea konnte nicht verstehen, wo die Leckereien immer herkamen. Anfangs sah es so aus, als hätte Fridu kaum etwas zu Hause, doch plötzlich war alles da, wie von Zauberhand. Timea staunte, aber fragte nicht näher nach. Später als sie nach Hause gingen, sagte ihr Vater zu ihr. „Timea, es ist besser wir sagen deiner Mutter nichts von den Leckereien und Hopuko“. Da Timea jedoch eindeutig zu viel gegessene hatte, ließ sich die Sache nicht verheimlichen. Leonie von Falkenstein war so unglaublich wütend, so hatte Timea ihre Mutter noch nie erlebt. Timea hörte, wie ihr Vater Aramis zu ihrer Mutter Leonie sagte „Timea ist alt genug, wir müssen ihr die Wahrheit sagen“.  Leonie von Falkenstein entgegnete nur „Mhh, ich denke darüber nach“. Dann war das Gespräch beendet. Timea versuchte in den Tagen darauf etwas Näheres von ihren Eltern zu erfahren, doch es gab keine Antworten. Nicht mal ein „Mhh“.

Was hat das zu bedeuten?

Es gibt Erklärungen, verständliche, wunderbare, zauberhafte und äußerst merkwürdige.

Doch davon ein anders Mal. Vorläufig geht Timeas Alltag seinen gewohnten Gang. Doch es liegt Spannung in der Luft und Timea überlegt einen heimlichen Besuch bei Fridu.  Eigentlich möchte sie ihren Großvater Hopuko sprechen, doch Timea weiß nicht, wo er wohnt und wie sie Kontakt zu ihm aufnehmen kann.